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Faszientraining – der richtige Weg zur Schmerzfreiheit Teil 1

Mit dem Älterwerden gewinnt man nicht nur Weisheit und Reife, sondern es stellen sich auch unangenehme Begleiterscheinungen wie Körpersteifheit und abnehmende Beweglichkeit ein.

So gut man jetzt seelisch austariert ist und sich wohl in seiner Haut fühlt, endlich die „Mitte“ gefunden hat, so bergab geht es oft mit der körperlichen Befindlichkeit. Viele lassen es jetzt ganz sein, mit den körperlichen Aktivitäten. Aber dieser Weg ist der falsche und endet in immer mehr Beschwerden. Bewegung, Bewegung, Bewegung – das ist hier der richtige Ratgeber. Den Haushalt machen, einkaufen, Fenster putzen, Gartenarbeit, gerne auch Radfahren, Spazieren gehen – all das bewegt und stimuliert auch die Faszien. Ihre Beschwerden werden abnehmen und die Stimmung hebt sich.

Was ist nun dran an dem Hype um das Faszientraining?
Vor kurzem ins Rampenlicht gerückt, wird es nun an allen Stellen beworben. Die Faszien haben wir aber schon immer, sie bedecken Teile unseres Körpers und umhüllen jede Muskelfaser, jedes Muskelfaserbündel und natürlich jeden großen Muskel. Sogar die Organe sind von Faszien umhüllt – sie halten alles in der Form. Ohne sie würde unser Körper auseinanderfallen. So bilden sie ein den gesamten Körper durchziehendes Netzwerk, das vielfältige Aufgaben hat.

In diesem Bindegewebsnetzwerk enden Nervenbahnen, die Reaktionen auf Anspannung, Stress und andere Impulse beeinflussen. Durch verschiedene Stoffwechselprozesse haben sie sogar Einfluss auf unser Immunsystem. Ziehen, Dehnen und Druck gibt dem Bindegewebe das Signal, dass Bewegung stattfindet. Bewegung steht nachgewiesenermaßen in unmittelbaren Gegensatz zum Schmerzempfinden. Bei ausbleibenden Bewegungsimpulsen gewinnt der Schmerz die Oberhand. Weil viele Menschen dieses schädigende Verhalten nicht richtig erkennen, schonen sie sich noch mehr – und schieben es auf die landläufig bekannten Feststellungen „ich habe halt Arthrose“ oder „meine Gelenke sind kaputt“ ohne es je mit gezielter Bewegungsgymnastik versucht zu haben. Die Knochenstruktur kann man nicht ändern – wohl aber Stoffwechsel und Muskeln und damit zusammenhängend eben auch Schmerzen .

Im nächsten Teil am 26.1. findet ihr weitere Informationen zu Faszien. Bis dahin– es grüßt Euch

Eure Stefanie Zimmermann, Personal Trainer in Wiesbaden

Bild: fotolia © adimas

Privater Gymnastiklehrer, Persönliches Training zu Hause

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