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Schnelle Hilfe bei Schulterblockade – wer kann helfen? Teil 1

Zack – eine falsche Bewegung und es ist passiert – eine höllisch schmerzende Verspannung zwischen den Schulterblättern.

Es kann sich nachts im Schlaf oder beim Anziehen oder beim Versuch, etwas aus dem Schrank aus der hintersten Ecke holen ereignen … das, was man im unteren Rücken Hexenschuss nennt, kann auch zwischen den Schulterblättern stattfinden.

Die Nacken- und Schulterfaszien reagieren besonders sensibel auf Fehlhaltungen des Körpers. Leichte oder deutliche Asymmetrien der Wirbelsäule, Schiefstand der Hüfte oder regelmäßige einseitige Belastung (Baby auf einer Seite tragen, Treppen immer nach links kehren, längeres Arm heben bei Tapezierern oder beim Tennisspielen etc.) verstärken das Problem. Eine Überlastung kann spontan oder schleichend Mikroverletzungen des Muskels auslösen, was dann zu einer heftigen Verspannung führen kann. Man hat das Gefühl, eine Eisenhand hätte einen ergriffen und die Stelle tut höllisch weh. Schlafen, so es überhaupt stunden weise geht, wird zur Qual und man hofft auf Erlösung durch Cortison oder Schmerzspritzen. Hier hilft nur ausprobieren – die Medikamente können durch ihre entzündungshemmende Wirkung den Schmerz nehmen. Meist wird man eine Woche krankgeschrieben und in dieser Zeit können Sie sich selbst viel Gutes tun.

Alternative Hilfen:
Wirbelsäulen-Heilpraktiker oder Osteopathen arbeiten häufig mit Hölzern, die sie in das schmerzende Gewebe hineindrücken. Kann erst einmal noch mehr weh tun, aber durch die Anregung des Stoffwechsels an dieser Stelle, der Verschiebung des Gewebewassers und Entspannung des Muskels durch den Druck kommt es zu einer Linderung und nach drei bis vier Sitzungen sollten die Schmerzen langsam den Körper verlassen.

http://www.osteopathie.de/service-therapeutenliste

Selbsthilfe:
Diese Verschiebungen des Gewebewassers können Sie mit einem Igel- oder Faszienball selbst herbeiführen. Legen Sie den Ball aufs Bett und legen Sie sich an der Stelle hin, wo der Druck gut tut. Später können Sie sich auf den Boden damit legen, anfänglich ist aber der Druckschmerz zu groß. Oder stellen Sie sich an die Wand und rollen Sie den Ball an der schmerzenden Stellen hin- und her.

Wie schon im Blogbeitrag Faszientraining – der richtige Weg zur Schmerzfreiheit beschrieben, kann man man auf you tube verschiedene Techniken ersehen. Ich habe meinen Faszienball auch im Urlaub immer dabei – er wiegt so gut wie nichts, ist recht klein (ich benutze den Durchmesser ca. 6 cm) und hat schon mir und anderen gute Dienste getan.

 

Bis zum nächsten Mal – es grüßt Euch Eure Stefanie Zimmermann, Personal Trainer in Wiesbaden

Privater Gymnastiktrainer, Persönliches Training zu Hause

 

Bild: fotolia © underdogstudios

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