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Bandscheiben-Probleme in den Halswirbeln – auf keinen Fall diese Übungen machen!

Schmerzen in der Halswirbelsäule, die sich über den ganzen Kopf erstrecken können, quälende Schmerzen in der Nacht – da möchte man am liebsten den Kopf gar nicht mehr bewegen und beginnt, über einen chirurgischen Eingriff nachzudenken.

Der Gang zum Arzt…

… ist unumgänglich, wenn Sie Taubheitsgefühle und sehr starke Schmerzen haben. Machen Sie dann Ihre Angelegenheit dringlich, es könnte ein Bandscheibenvorfall sein. Immer öfter wird ohne Operation therapiert.

Diese Übungen jetzt sofort meiden:

  • Bauch-Crunches (sit ups)
    mit Ausnahme von sehr Geübten, die ihre Kopfhaltung total unter Kontrolle haben
  • Bankdrücken mit Gewichten
  • Planks (Brett)
  • Liegestütze
  • Side Bend

Der Grund: die starke Anspannung der Muskulatur im oberen Rückenbereich und im Nackenbereich verkrampfen schnell den Trapezmuskel – und der hat seinen Ursprung am 1. und 7. Halswirbel. Vor allem wenn die Nackenmuskulatur vor dem Training schon angespannt war (z. B durch zu wenig Bewegung, Fehlhaltung oder zu viel Büroarbeit, ist starke Anspannung durch Kraftsport eine zu große Belastung für die Halswirbelsäule.

Tipp:

Bleiben sie am besten trotz Schmerzen immer in Bewegung und ruhen Sie sich alle 3-4 Stunden für mindestens 15 Minuten aus, indem Sie sich hinlegen oder am Bürotisch den Kopf auf die Arme legen. Bitten Sie Ihren Arbeitgeber um Verständnis. Schließlich wollen Sie ja nicht wegen einer längeren Krankschreibung fehlen.

Wärme und Entspannung:

Seien Sie vorsichtig mit Heizkissen und heißen Bädern, sie können die Muskelentzündung noch anfachen. Wenn Sie in sich hineinfühlen ist das keine Hysterie sondern kluges Verhalten. Alles, was auch psychisch entspannt, tut nun gut.

Lang anhaltende, angenehme, nicht heiße Temperatur hilft dem Muskel, sich zu lösen. Meine persönliche Empfehlung ist hier eindeutig Thermacare – teuer aber gut.

https://www.thermacare.de/product-line/thermacare-bei-muskelschmerzen?gclid=Cj0KCQiAxfzvBRCZARIsAGA7YMz7YhUoDk7AskojBmGmwpm5QSZdBUWv3Pnvp34D9zRPCXhJ5tTI6fgaApapEALw_wcB

Übungen:

Übungen sollten Sie sich von Fachleuten empfehlen und auch zeigen lassen. Oft scheitert die Verbesserung an einer falschen Ausführung. Personal Trainer mit Fachausbildungen oder Physiotherapeuten geben die richtigen Tipps

Alternative Therapien:

Probieren Sie alternative, leider auf privater Basis zahlbare Therapiealternativen aus wie

Osteopathie https://www.osteopathie.de/osteopathie-was_ist_osteopathie

Craniosakral- Therapie https://www.apotheken-umschau.de/Kraniosakraltherapie

oder auch tiefenentspannende Methoden wie

Hypnose https://www.dgss.org/patienteninformationen/psychologische-schmerzbehandlung/hypnose/

oder Reiki https://de.wikipedia.org/wiki/Reiki

aus. Der Gang zum Chirurgen sollte das letzte Mittel sein.

 

Bis zum nächsten Mal – es grüßt Euch Eure Stefanie Zimmermann, Personal Trainer in Wiesbaden

 

Bild: Shutterstock Bild-ID: 705127660

 

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