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Was ist der Unterschied zwischen „Bauch anspannen“ und „Bauch einziehen“?

Es gibt zwei Möglichkeiten, seine Bauchmuskeln zu aktivieren:

Man kann sie anspannen (das fühlt sich an wie pressen) und man kann den Bauch einziehen. Dabei werden unterschiedliche Bauchmuskeln aktiviert. Bei chronischen Rückenschmerzen ist oft der tranversus abdominis, der sich wie ein hübsches Mieder rund um die Taille legt, von großer Bedeutung. Fehlende Muskelkraft bei diesem Bauchmuskel bedingt, dass die feineren Rückenmuskeln nicht schnell genug anspringen und damit ein Defizit bei der Stabilisierung der Lendenwirbelsäule entsteht. Die Anweisung „Bauch einziehen“ aktiviert den transversus abdominis, zusammen mit der Beckenbodenspannung erzeugen die Muskeln eine optimale Spannung bei möglichst großer Bewegungsfreiheit.

Bei statisch ausgeführten Übungen ist „Bauch anspannen“ besser, weil diese Muskeln eine höhere Wirbelsäulenstabilität erzeugt.

Am Beispiel „Rumpfdrehen“ (was ihr mehrfach am Tag ohne darüber nachzudenken macht) wird der Rumpf durch „Bauch anspannen“ voll stabilisiert, damit die Drehung nicht übermäßig in die Wirbelsäule zieht, was ungünstig für die Bandscheiben ist. Bei Kniebeugen hingegen ist „Bauch einziehen“ besser, weil der Körper bereits statisch optimal steht und er jetzt Bewegungsfreiheit für die Kniebeuge bekommt.
Bis zum nächsten Mal – es grüßt Euch Eure Stefanie Zimmermann, Training zu Hause in Wiesbaden

 

Bild: fotolia.com  © W. Heiber Fotostudio

 

 

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