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Knochen, Knorpel und Bänder

Ein bisschen Wissen kann nichts schaden: Knorpel, Knochen und Bänder gehören zum passiven Bewegungssystem.

Das passive Bewegungssystem beinhaltet das Skelett mit den Knochen des Schädels, des Schultergürtels und der oberen Extremitäten, der Wirbelsäule, das Becken sowie die unteren Extremitäten. Das passive Bewegungssystem übernimmt weitgehend eine Stütz, Schutz- und Bewegungsfunktion.

Die Knochen sind leicht konstruiert, um Material und Gewicht einzusparen. Trotzdem halten sie den Zugkräften der Muskeln und Bänder stand. Man könnte die Knochen mit dem Aufbau eines hohen Gebäudes vergleichen – Der Knochen enthält 30% organische und 50% anorganische Substanz und 20% Wasser. Die anorganischen Bestandteile verleihen dem Knochen seine Härte und die organischen Bestandteile seine Elastizität. Im Übrigen stimmt der Satz, man habe „schwere Knochen“ nicht mehr. Es verhält sich so, dass wenn ein Körper massig ist, auch die Knochen an Substanz zulegen, weil sie mehr Stützarbeit leisten müssen. Normalerweise tragen die Knochen nur zu 14 Prozent zum Körpergewicht bei.

Knorpel, die zu dem passiven Bewegungssystem gehören, bilden entweder als hyaliner Knorpel eine Gleitfläche (überziehen die Gelenkflächen) oder haben als Faserknorpel eine Pufferfunktion bei Druck- und Stoßbelastungen (Bandscheiben). Ein Knorpel weist eine geringe Stoffwechselaktivität auf und ist nicht direkt „ernährbar“. Der Grund: er ist nicht von Blutgefäßen durchzogen und wird nur durch Diffusion von Nährstoffen und Sauerstoff versorgt, woraus sich die schlechte Regenerations- und  Heilungsfähigkeit ergibt.

Bänder haben eine stützende und stabilisierende Funktion. Sie gehören zu den Bindegeweben, die einen sehr trägen Energiestoffwechsel haben und nur sehr gering zu beeinflussen sind (anders als Muskeln). Sie sind zuständig für die Bewegungsführung und für den Bewegungsumfang. Die Ellenbogengelenke und die Kniegelenke sind beispielsweise sehr stark durch Bänder stabilisiert, wohingegen das Schultergelenk überwiegend durch Muskeln gesichert ist. Bänder können auch nicht „ernährt“ werden. Sie können nur durch Krafttraining im Sinne einer Stoffwechseloptimierung beeinflusst werden.

 

Bis zum nächsten Mal – es grüßt Euch Eure Stefanie Zimmermann, Personal Trainer in Wiesbaden

 

Bild: fotolia.com  © Philipp Nicolai

 

 

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