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Körper und Seele – so hilft sich der Körper selbst

Lernen Sie von Ihrem Körper, was für den Geist gut ist (ja, so herum geht es auch….) Alle wissen es, aber man vergisst es gerne immer wieder – der Körper ist superintelligent und hat ein existenzielles Interesse daran, gesund und funktionsfähig zu sein oder zu werden.

Keine chirurgische Operationswunde würde zuheilen, wenn es der Körper nicht selbst wollte. Was also gehört zu einer gesunden mentalen Körpereinstellung? Wir können nach drei Prinzipen vorgehen:

Haltung, Fordern und Abfedern.

Haltung: ist in zweifacher Hinsicht interessant. Schon vor Pilates wusste man, dass allein die bewusste, aufrechte Haltung einem Menschen auch seelisch gut tut. Pilates hat eine aufrechte und gerade Haltung als Grundregel aufgestellt, Aber es gibt auch eine geistige Haltung zur Körperlichkeit.

„Das ist nichts Schlimmes und geht vorüber“ – oder „Oh, das müssen wir aber noch einmal genauer überprüfen“ – ein britischer Arzt hat in seiner Praxis Patienten mit gängigen Rückenschmerzen nach dem Zufallsprinzip entweder die harmlose Information oder die negative gegeben. Zwei Wochen später beim nächsten Termin ging es über 60% der Patienten besser, die der Mediziner mit der ersten Formulierung beruhigt hatte aber nur knapp 40% derjenigen, denen seine Worte Anlass zur verstärkten Sorge gegeben haben.

Hier haben Ärzte einen nicht zu unterschätzenden Einfluss, allein mit ihren Worten. Man kann sich eine positive Haltung zwar nicht verordnen aber zumindest einiges dazu tun, sie zu stärken. Z.B. indem man, wenn Aussagen des Arztes unklar sind, lieber gleich in der Praxis nachfragt, statt verunsichert nach Hause zu gehen und sich von Dr. Google den Worst Case diagnostizieren lässt.

Und dann sollte man sich immer einmal wieder fragen, ob die Sorge und Zweifel über mögliche Krankheiten 90% des Tages einnehmen soll oder man dem „Heute lebe ich“ genügend Platz einräumt.

Fordern: Ein Großteil der Selbstheilungsprozesse funktioniert nach dem Reiz-Reaktions-Prinzip, so Dr. Michaelsen. Manchmal benötigt der Körper einen kleinen Anreiz, um wieder gesünder zu werden. Das gilt in der naturheilkundlichen Verfahren wie die Kneipp-Anwendungen oder das Fasten oder die Sportwissenschaftliche fundierten Maßnahmen des erhöhten Trainingsanreizes.

Selbst ein aufregender Moment wie ein Bungee-Sprung kann hilfreich sein weil bestimmte Immunzellen sprunghaft ansteigen. Übrigens ist das auch der Grund, warum frisch Verliebte kaum Schmerzen und Krankheiten kennen. Unser Körper und auch unser Geist will eben immer wieder ein wenig herausgefordert werden. Immer mal wieder raus aus der Komfortzone schafft eine bessere Geist-Körper-Harmonie.

Abfedern: Psychischer Stress verzögert die Wundheilung um bis zu 45 Prozent, vermutlich, weil er dem Körper Sauerstoff entzieht, sodass Zellen nicht mehr störungsfrei funktionieren. Nun kann man Belastungen nicht immer vermeiden und Sorgen im Job, in der Beziehung und andere Krisensituationen nicht einfach ausschalten.

Wichtig ist, wie wir mit den belastenden Lebensereignissen umgehen. Und das haben wir dann doch wieder selbst in der Hand, z.B. indem wir all das stärken, was Entlastung bringt. Abstand nehmen, nicht alles auf sich beziehen, sich Ruhezeiten gönnen (stundenweiser Entzug aller elektronischen Medien), Freunde treffen, auch mal über die Stränge schlagen. Das macht nicht direkt gesünder aber hilft dabei, die negative Wirkung abzufedern, die psychischer Stress auf unsere Selbstheilungskräfte haben kann.

Bis zum nächsten Mal – es grüßt Euch Eure Stefanie Zimmermann, Personal Trainer in Wiesbaden

 

Bild: Shutterstock : 1095091028

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Liebe Steffi, danke für die nette Worte! Es stimmt, etwas positives denken, einen schönen Spaziergang machen, lachen das tut gut. In diesem Sinne danke und bleibt gesund!😊

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